Bildtheorie

Der andere Zugang zur Erkenntnis

Wenn anstatt herkömmlicher wissenschaftlicher Erörterungen zu Wissenserwerb und -vermittlung visuelle Gestaltung hinzutritt, stellt sich sofort die Frage nach der Bedeutung des Bildlichen. Dabei muss es nicht als das klassische Einzelbild begriffen werden. Bildtheoretische Fragen spielen zum Beispiel auch im Raum, im Bewegtbild oder aber im Zusammenwirken von Bild und Text eine Rolle. Bezugswissenschaften für die Bildtheorie sind dabei so unterschiedlich wie die damit verbundenen Anliegen: u.a. Kunstgeschichte und -theorie, Medien-, Design- und Kommunikationswissenschaft, Kulturwissenschaft, Ethnologie/Kulturanthropologie sowie Kognitionswissenschaft, Wahrnehmungspsychologie und Philosophie. Ausgehend von Aby Warburgs Mnemosyne-Atlas und Walter Benjamins Konzept des Denkbildes sollen zunächst die Brisanz bildlich-wissenschaftlichen Vorgehens sowie die damit verbundenen Begriffe erarbeitet werden, um anschließend – auf Grundlage der Masterthemen und spezifischer Interessen – eine umfassendere Quellenlage gemeinsam in den Blick zu nehmen.

Bitte schreiben Sie sich auf der e-learning-Plattform der FHWS zur Teilnahme am Kurs ein. Dort finden Sie bei laufender Veranstaltung Literaturhinweise und Materialen.

Module:

: Projekttheorie 1 / 2.2

Teilmodule:

Theorie
Theorie

Dr. phil. Gesa Foken


Dienstag
10:45 - 12:15
Raum: I.1.43

open for non-german-speaking students