ANTIKE NEU SEHEN

Konzept für die Neugestaltung der Dauerausstellung „Antikensammlung“ 
im Martin von Wagner Museum der Universität Würzburg

Die Exponate der „Antikensammlung“ sind weltbekannt. In der aktuellen musealen Präsentation bleiben diese Exponate jedoch „stumm“. Die Figuren und Keramiken der griechischen, etruskischen und römischen Antike sind als wissenschaftliche Sammlung einfach in Vitrinen aufgereiht.

Das soll sich ändern, vor allem für die vielen Besucher der Würzburger Residenz, die auch das Museum besuchen. Die bildlichen Darstellungen auf den Keramiken zeigen die Schauspielpraxis und lassen spannenden Geschichten zu Dramen, Komödien und der griechischen Mythologie erzählen. Ideen zu entwicklen, wie diese erlebbar werden, machen wir uns zur Aufgabe.

Im Kurs entwerfen wir gemeinsam (der Kurs ist ein Team) ein Gestaltungskonzept für einen spannenden Rundgang durch die Dauerausstellung. Der Entwurfsprozess entspricht dem Ablauf von realen Projekten der Museografie und Ausstellungsgestaltung. Wir gehen zunächst in Dialog mit den zuständigen Wissenschaftlern, um die Narration und Dramaturgie für die Dauerausstellung zu entwickeln. Anschließend suchen Sie Strategien für die Vermittlung z.B. durch räumliche und mediale Inszenierung sowie Interaktion für die Besucher. Das gestalterische Konzept für die räumlichen Elemente, Medienstationen, Ausstellungsgrafik und das Leitsystem wird für die Abschlusspräsentation mit verschiedenen Darstellungsmethoden visualisiert.

Als Inspiration besuchen wir Ausstellungen und Museen im Rahmen einer Exkursion.

Module:

KD25: Vertiefende Projektarbeit 1
KD26: Projektarbeit 1
KD29: Vertiefende Projektarbeit 2
KD30: Projektarbeit 2
KD34: Vertiefende Projektarbeit 3

Teilmodule:

Designprojekt, Schwerpunktprojekt
Gestaltung im Raum

Prof. Claudia Frey

4. bis 7. Semester

Donnerstag
9:00 - 12:15
Raum I.0.3