Transformation & Critical Design

– wie können Gestalter die Welt verändern?

Transformation Design begreift Gestaltung konsequent von menschlichen, sozialen und kulturellen Bedürfnissen her. Das bedeutet in der Designpraxis Veränderungsprozesse zu reflektieren, initiieren und mitzugestalten. Critical Design vertritt die These, dass Design immer auch kritisch gegenüber dem eigenen Tun bleiben muss.

Wie keine Generation zuvor, stehen wir vor globalen Herausforderungen. Wir sind konfrontiert mit gesellschaftlichen Veränderungen (Demographischer Wandel, Pandemie und Migration), Fragen der sozialen Gerechtigkeit und ökologischer Nachhaltigkeit. Gleichzeitig und zunehmend werden die Elemente unseres Alltags in einer sehr subtilen Art von Designentscheidungen bestimmt.

Welche Verantwortung bzw. gestalterische Position tragen GestalterInnen dafür, die aktuellen Herausforderungen in ihrer Arbeit zu berücksichtigen? Wie kann die Gesellschaft in der Zukunft aussehen und hat Design das Potenzial, die Welt zu verbessern und zu einer nachhaltigeren, wünschenswerteren bzw. gerechteren Zukunft beizutragen?
Wann ist es angemessen, eine klare Position einzunehmen? Wie wichtig sind positive, lösungsorientierte Ansätze auf der einen Seite und negative, problemorientierte Ansätze auf der anderen Seite für ein progressives Design?

Im Mittelpunkt unseres Kurses steht die Entwicklung eines oder mehrerer Designprojekte, die sich mit den Möglichkeiten der Veränderung von herrschenden Verhältnissen, Problemen und Konflikten auseinandersetzt. Freie Medienwahl.

Module:

KD15: Grundlagenprojekt Grafik-Design

Teilmodule:

Designprojekt, Schwerpunktprojekt
Grafikdesign, Typografie

Christina Hackenschuh

4. bis 7. Semester

Mittwoch
09.00 - 12.15
Raum I.1.2