Keine Beschriftung

Why do Designers wear black?

Findet mich das Glück der Farbe?

„Why do Designers wear black?“ Die Frage nach der schwarzen Kleidung der Kreativen gibt nur den Einstieg in die Welt der Farben. „Findet mich das Glück der Farbe?“ frei nach dem Fragenkatalog des Künstlerduos Fischli-Weiss, eröffnet ein Fragenlabor zum Umgang mit Farbe im Design. In einer Reihe von analogen Übungen und Kurzprojekten wird die Gestaltung mit
Farbe untersucht und erprobt, welche unterbaut werden von verschiedenen Aspekten der Wissenschaft um Farbe.

So wie die Wahl der schwarzen Kleidung eher die Silhouette in den Vordergrund rückt, war immer die Diskussion ob die Zeichnung der farbigen Gestaltung vorrangig ist, und die Farbe eher dem Illusionistischen Subjektiven zugeschrieben wird. Das einfallende Licht durch farbige Kirchenfenster konnte den Gläubigen in einen Rauschzustand versetzen, eine „gute“ Farbkombination kann uns individuell emotional bewegen.

Als erste Näherung werden wir ein Kompendium der subjektiven Farbkombinationen aufstellen. Um uns dann im weiteren mit der Sprachfähigkeit und den Wirkungsmechanismen der Farbe auseinanderzusetzen. Das persönliche Farbempfinden, Farbatmosphären sowie die Narrative von Farbe werden untersucht. Farbbedeutungen wie beispielsweise das Rosa in der Genderpolitik oder die wirtschaftspolitische Entwicklung die sich um den Farbtstoff Indigo spinnt. Die Nachhaltigkeitsfrage entfacht sich bei der schwarzen Kleidung, die zu den toxischsten Textilfarben gehört, schädlich für Träger und Kreisläufe: Wie lässt sich nachhaltige Farbe herstellen?
Und die Fragen zur Technik, wie erlebt sich Farbe, die Wahrnehmung analoger Farbe im Vergleich zu Lichtfarben beim digitalen Gestalten und welche Fallen gibt es beim Übertragen in Analogmedien wie dem Druck? Bei einem längeren Hauptprojekt soll die Raumbildung von Farben in analogen Farbsphären untersucht werden.

Module:

KD26: Projektarbeit 1
KD30: Projektarbeit 2

Teilmodule:

Designprojekt
Grafikdesign

Patricia Hepp

4. bis 7. Semester

Mittwoch
14:15 - 17:30
Raum I.1.2

open for non-german-speaking students