Dr. Beatrice Barrois

Dr. Beatrice Barrois

Methoden wissenschaftlichen Arbeitens

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Geboren 1978 in Würzburg, war Beatrice Barrois von 2000 bis 2006 Studentin an der Hochschule der bildenden Künste, Städelschule in Frankfurt am Main. Zuerst studierte sie Bildhauerei bei Prof. Heimo Zobernig und Jason Rhoades, später Freie Graphik bei Prof. Thomas Bayrle und Gastprof. Rirkrit Tiravanija, sowie Freie Malerei bei Prof. Christa Näher. Nach einem dreimonatigen Auslandsaufenthalt in Thailand schloss sie 2006 als „Meisterschülerin“ ab.
Zwischen 2009 und 2010 absolvierte sie ein Aufbaustudium im Fach Visuelle Kommunikation an der Hochschule für Gestaltung HfG in Offenbach am Main.
Im Jahr 2013 begann sie ein Masterstudium in Kunstwissenschaft an der Kunsthochschule Kassel, das sie 2015 mit dem akademischen Grad „Master of Arts“ abschloss.
Im Anschluss daran promovierte sie bei Herrn Prof. Dr. Kai-Uwe Hemken zum Thema „Ästhetik des (Nicht)Wissens. Künstlerische Positionen im Feld ethnologischer Museen seit Beginn der 21. Jahrhunderts“. 2018 erhielt sie ein Stipendium für Promovierende der Universität Kassel und schloss 2019 ihre Promotion ab.

Während des gesamten Studiums arbeitete sie als Freie Mitarbeiterin an diversen Frankfurter Museen und Ausstellungshäusern, wie zum Beispiel MMK Museum für Moderne Kunst, Portikus, Museum für Kommunikation und Deutsches Filmmuseum. Ihr besonders Interesse aber galt der Mitarbeit am Weltkulturen Museum, einem ethnologischen Museum, an dem sie über acht Jahre in den Bereichen Konzeption, Bildung und Vermittlung, sowie Projektleitung wirkte. Die hier 2014/15 präsentierte Ausstellung „Ware&Wissen (or the stories you wouldn´t tell a stranger)“ war Untersuchungsgegenstand ihrer Dissertation. Darüber hinaus war sie an dem Forschungsprojekt „TRACES – Transmitting Contentious Cultural Heritages with the Arts“ in Kooperation mit der Züricher Hochschule der Künste, ZhdK beteiligt. Die Ergebnisse ihrer Aktionsforschung hat sie in dem Beitrag „Horizontales Wissen? Oder: Von Schränken, Schubladen und Kisten“ veröffentlicht.

Das Hauptinteresse von Beatrice Barrois gilt unterschiedlichen Forschungsmethoden und der Frage, wie Wissen generiert wird, welche Mechanismen dahinter liegen. Besonderes Augenmerk legt sie dabei auf die künstlerische Forschung, oder auch Artitsic Research. Im Zuge dessen führte sie mehrere Interviews mit Künstler_innen, beispielsweise mit Otobong Nkanga, Antje Majewski und Peggy Buth durch.

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