Abbildung Judith-Frederike Popp
© Marcus Hohlfeld

Dr. Judith-Frederike Popp

Philosophie, Ästhetik, Wissenschaftstheorie

judith-frederike.popp@fhws.de

Sprechstunde im Sommersemester 2022: Donnerstags 12-13 Uhr (keine Voranmeldung nötig)

 

Schwerpunkte: Philosophie und Ästhetik des Design, Theorien der Rationalität und Irrationalität, praktische Selbstbestimmung und Subjektivität, Philosophie der Psychoanalyse

Post-Doc Forschungsprojekt: Gestaltete Verhältnisse. Eine Produktionsästhetik des Subjekts (Arbeitstitel)

20.-21.05.2022: Internationales Symposium „Taking Sides. Gestaltung und Kunst zwischen Autonomie und Einmischung“ (Organisation mit Prof. Johanna Diehl)

Akademischer Werdegang

2020-2021
Gastwissenschaftlerin an der Akademie der bildenden Künste, Wien

Seit 2018
Wissenschaftliche Mitarbeiterin (Post-Doc), Fakultät Gestaltung, FHWS

2018
Lehrbeauftragte am Institut für Philosophie, Goethe Universität und der Fakultät Gestaltung, FHWS

2018
Promotion in Philosophie (Betreuer: Martin Seel und Axel Honneth) zu dem Thema ‘Irrationalität als Wagnis: Philosophische Theorie und psychoanalytische Praxis’

2015
Visiting Doctoral Fellow am Philosophy Department, University of Chicago, supervisor: Jonathan Lear

2017–18
Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Philosophie, Goethe Universität

2013–16
Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Exzellenzcluster Die Herausbildung normativer Ordnungen, Goethe Universität Frankfurt; Forschungsprojekt: „Gesetz und Gewalt im Kino“

2011
Magistra Artium: Philosophie, Germanistik, Psychoanalyse

 

Wissenschaftliche Veröffentlichungen (Auswahl):

Bücher:

Popp, Judith-Frederike/Lioudmila Voropai (Hrsg.): Adorno und die Medien. Kritik, Relevanz, Ästhetik. Berlin: Kadmos (Frühjahr 2022).

Bauer, Christian/Popp, Judith-Frederike/Schweppenhäuser, Gerhard (Hrsg.), Würzburger Beiträge zur Designforschung (Reihe), seit 2019.

Popp, Judith-Frederike, Irrationalität als Wagnis. Philosophische Theorie und psychoanalytische Praxis, Weilerswist: Velbrück 2019.

Rezensionen des Buches:

Von Thomas Dworschak, in: Philosophische Rundschau, 68 (2021), Heft 1, pp. 70-74.

Auf Kulturpunkt.ch (August 2019).

Angela Keppler/Judith-Frederike Popp/Martin Seel (Hrsg.), Gesetz und Gewalt im Kino, Frankfurt a.M.: Campus 2015.

 

Aufsätze/Buchkapitel:

In Bewegung ohne Ziel? Design und Transformation, in: Design Diskurs (Magazin des DDC), 07.04.2022, verfügbar hier: https://ddc.de/de/magazin/in-bewegung-ohne-ziel.php

Autorschaft, in: Judith Siegmund (Hrsg.): Handbuch Kunstphilosophie, Bielefeld 2022/im Erscheinen.

Geschichte der Kritischen Theorie – Einflüsse/Kontexte: Sigmund Freud, in: R. Celikates/R. Jaeggi/M. Saar (Hrsg.), Handbuch Kritische Theorie, Stuttgart/Weimar 2022/im Erscheinen.

Daring to play oneself. Gambling, Psychoanalysis and practical self-determination, in: Critical Gambling Studies, 3 (2), im Erscheinen.

Tracing the self on the screen. Daniel Stern’s use of videos in his theory of interactional development and the psychoanalytical treatment of its pathologies, in: Vinzenz Hediger et al. (Hrsg.), Epistemic Screens, Amsterdam/Frankfurt a. M., im Erscheinen.

Theory and Practice of Self-reflection, Adorno’s Aesthetic Theory and Psychoanalytical Thought, in: S. Gandesha/J. Hartle/S. Marino (eds.) (2021): The „Aging“ of Adorno’s Aesthetic Theory: Fifty Years Later, Mimesis International, S. 191-215.

Die Kunst der Vermittlung. Offenes als ästhetisches Denken bei Bernhard Waldenfels, in: Barbara Schellhammer (Hrsg.), Zwischen Phänomenologie und Psychoanalyse. Im interdisziplinären Gespräch mit Bernhard Waldenfels, Baden-Baden 2021, S. 115-125.

Einleitung (mit Christian Bauer und Gerhard Schweppenhäuser), in: Christian Bauer/Gerhard Schweppenhäuser/Judith-Frederike Popp (Hrsg.), Aufklärung durch Gestaltung in digitalen Umwelten (Würzburger Beiträge zur Designforschung), Wiesbaden: Springer, S. 1-6.

Vom Schauen und Erschaffen, vom Nutzen und Entwerfen. Das Zusammenspiel von Produktion und Rezeption in Kunst und Design, in: Zeitschrift für Ästhetik und Allgemeine Kunstwissenschaft, 65/2 (2020), S. 27-42.

Von der Kunst sich fremd werden zu können. Der ästhetische Standpunkt als Korrektiv praktischer Vernünftigkeit, in: Zeitschrift für Ästhetik und Allgemeine Kunstwissenschaft, 63/2 (2018), S. 227-246.

Der digitale Stein eines analogen Anstoßes, in: Boxhorn. Zeitschrift für Design, No. 34 (2018), S. 56-67.

Vom Krieg gezeichnet: Die letzten Glühwürmchen, in: Angela Keppler/Judith-Frederike Popp/Martin Seel (Hrsg.), Gesetz und Gewalt im Kino, Frankfurt a.M.: Campus 2015.

Einleitung, in: Angela Keppler/Judith-Frederike Popp/Martin Seel (Hrsg.), Gesetz und Gewalt im Kino, Frankfurt a.M.: Campus, S. 8-18, mit Angela Keppler und Martin Seel.

 

Rezensionen/anderes:

Offenheit als Programm – Tagungsbericht, in: MT Journal Nr. 48 (2020), S. 8-10.

Jörg Volbers, Die Vernunft der Erfahrung, Hamburg 2018, Rezension in: Philosophische Rundschau, 66 (3-4) 2019, S. 405-408.

Jonathan Lear, Wisdom Won from Illness, Cambridge MA 2017, Rezension in: Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse und ihre Anwendungen, 72/11 (2018), S. 982-984.

Literarische Veröffentlichungen in den Literaturzeitschriften Der Literaturbote, Zeichen und Wunder und Lautschrift sowie in den Anthologien der Nagelprobe (München: Allitera)

 

Vorträge (Auswahl):

Vom Genie zur Selbstoptimierung. Produktionsästhetische Streifzüge durch spätmoderne Zeiten, Gastvortrag im Forschungskolloquium des Promotionskollegs „Die Wissenschaften der Künste“, Leuphana Universität Lüneburg (04/2022)

Das Wir im Ich – Anregungen für eine relationale Konzeption ästhetischen Subjektseins, Tagung: Die Welt der Gestaltung als Wille und Vorstellung, Hochschule der bildenden Künste Saarbrücken (10/2021).

Geteiltes Gestalten – Designhandlungen als Prüfstein für philosophische Verständnisse ästhetischer Praxis, Tagung: Poiesis und Praxis der Dinge. Über die Grenzen der Gestaltbarkeit von Alltag, Bergische Universität Wuppertal (09/2021).

Auflösen, kreisen, mitreißen. Subjektsein als schwankender Nexus ästhetischer Praxis und Theorie, Forschungsworkshop: Welche Verbindungen gibt es zwischen dekolonialisierenden Diskursen und ästhetischphilosophischen Ansätzen?, Zürcher Hochschule der Künste (09/2021).

From contemplation to action. Patterns of aesthetic self-design between art and design, Konferenz: Deutsche Gesellschaft für Ästhetik (07/2021).

Aesthetic self-determination? – possibilities and challenges of becoming a person through art and design, Konferenz: European Society for Aesthetics (06/2021).

Etwas in die Welt stellen – Designhandlungen als Herausforderung für die ästhetische Theoriebildung, Universität Würzburg (05/2021).

Oberflächen, Erfahrungen, Theorien – Über die Herausforderung, das Ästhetische zu bestimmen, Universität für angewandte Kunst Wien, Österreich (05/2021).

Ethische Fluchtlinien der Ästhetik. Subjektsein in Grenzgebieten der Kunst, Universität für angewandte Kunst Wien, Österreich (12/2020)

Sich selbst gestalten. Ästhetische Selbstverhältnisse zwischen Kunst, Design und Alltag, Lunch Lecture, Design University St. Pölten, Österreich (11/2020)

Vom Schauen und Erschaffen, vom Nutzen und Entwerfen. Das Zusammenspiel von Produktion und Rezeption in Kunst und Design, Konferenz: Ästhetik des Designs – Philosophische Perspektiven, Akademie der Bildenden Künste Stuttgart (02/2020)

Aktuelle Formen medialer Selbstgestaltung auf Adornos Prüfstand, Konferenz: Adorno und die Medien, Staatliche Hochschule für Gestaltung Karlsruhe (12/2019)

Response about Melanie Klein, Workshop mit Prof. Amy Allen (Penn State, USA) am Institut für Sozialforschung Frankfurt am Main (11/2019)

Daring to play oneself – similarities and differences between gambling and practical self-determination, Konferenz: Philosophy of Gambling, University of Macau (10/2019)

Gewalt, Irrationalität, Gestaltung? – Werkstattgespräch Nr. 1, Fakultät Gestaltung Würzburg (04/2019)

Scheitern, Kritik, Erneuerung? – Ästhetische Irrationalität als Prüfstein für Ästhetik und Rationalitätstheorie, X. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Ästhetik, HfG Offenbach (02/2018)

Workshop: Die Rolle des Realen in animierten Kriegsfilmen, 3. Segeberger Psychosomatik-Tage, Thema: Macht und Ohnmacht des Realen (09/2016)

Tanz im Kristall – In the Mood für Love von Deleuze aus gesehen, Vortragsreihe Deleuze (wieder)sehen – 1996-2015, HfG Offenbach (11/2015)

Von Gewalt gezeichnet – das ästhetische Potential kinematographischer Animation am Beispiel der Kriegsfilme von Ari Folman und Isao Takahata, IX. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Ästhetik, Universität Hamburg (02/2015)

Workshop:Sind Filme Philosophie? – Wir laden ein zum cineastischen Grenzgang, Autumnschool der B3 Biennale des bewegten Bildes (10/2014, mit Jochen Schuff)

Vom Krieg gezeichnet – Isao Takahatas Die letzten Glühwürmchen, Vorlesungsreihe Gesetz und Gewalt im Kino, Goethe-Universität (12/2013)

Podiumsdiskussion Erzählungen von Gesetz und Gewalt in Theater und Film mit Christoph Menke, Martin Seel and Dirk Setton (B3 Biennale des bewegten Bildes, Frankfurt a. M. 10/2013)

Das psychoanalytische Setting als Herausforderung für eine handlungstheoretische Konzeption von Irrationalität, Forschungskolloquium Klinische und extraklinische Forschung in der Psychoanalyse, Deutsche Gesellschaft für Psychoanalyse, Frankfurt a.M. (09/2013)

Experiencing violence – Ari Folman’s Waltz with Bashir, Konferenz Beyond Film, Universität Amsterdam (07/2013)

Poetikvorlesungen – der Autor an den Grenzen seines selbstbewussten Handelns, Kogress „Literatur und Wahnsinn“, Goethe-Universität (05/2013)

 

Sommersemester 2022

Informationsdesign (MA)
Theorie

Techniken wissenschaftlichen Arbeitens

Wissenschaftliche Techniken und Methoden im Informationsdesign
Donnerstag
14:15 - 15:45
Raum: I.1.43
Kommunikationsdesign (BA)
Designprojekt
Schwerpunktprojekt

Taking Sides II

Möglichkeiten ästhetischer Autorschaft
Montag
14:15 - 17:30
Raum: I.0.3

  

Cover von Aufklärung durch Gestaltung in digitalen Umwelten