Dr. Judith-Frederike Popp

Philosophie, Ästhetik, Theorie

judith-frederike.popp@fhws.de

Akademische Laufbahn

2013 – 2016
Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Exzellenzcluster Die Herausbildung normativer Ordnungen, Goethe-Universität, Forschungsprojekt: Gesetz und Gewalt im Kino

2015
Visiting PhD student am Philosophy Department, University of Chicago bei Jonathan Lear

2017 – 2018
Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Philosophie, Goethe Universität

2018
Lehrbeauftragte, Institut für Philosophie, Goethe-Universität und Fakultät Gestaltung, FHWS

Ausbildung

2011
Magistra Artium: Philosophie, Germanistik, Psychoanalyse

2018
Promotion zum Dr. phil. an der Goethe-Universität im Fach Philosophie bei Prof. Dr. Martin Seel und Prof. Dr. Axel Honneth. Thema: „Irrationalität als Wagnis. Konfrontationspunkte philosophischer Theoriebildung und psychoanalytischer Praxis am Fall praktischer Selbstbestimmung“

Wissenschaftliche Veröffentlichungen:

Buch:

Angela Keppler/Judith-Frederike Popp/Martin Seel (Hrsg.), Gesetz und Gewalt im Kino, Frankfurt a.M.: Campus 2015.

Artikel/Buchkapitel:

“Geschichte der Kritischen Theorie – Einflüsse/Kontexte: Freud”, in: R. Celikates/R. Jaeggi/M. Saar (Hrsg.), Handbuch Kritische Theorie, Stuttgart/Weimar 2018/I.E., (zusammen mit Martin Saar).

“Tracing the self on the screen. Daniel Stern’s use of videos in his theory of interactional development and the psychoanalytical treatment of its pathologies”, in: Vinzenz Hediger et al. (Hrsg.), Epistemic Screens, Amsterdam/Frankfurt a. M. 2018/I.E.

„Der digitale Stein eines analogen Anstoßes“, in: Boxhorn. Zeitschrift für Design, No. 34 (2018), S. 56-67.

„Vom Krieg gezeichnet: Die letzten Glühwürmchen“, in: Angela Keppler/Judith-Frederike Popp/Martin Seel (Hrsg.), Gesetz und Gewalt im Kino, Frankfurt a.M.: Campus 2015.

Rezension:

Jonathan Lear, „Wisdom Won from Illness“, Cambridge MA 2017, Rezension in: Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse und ihre Anwendungen, 2018/I.E.

Literarische Veröffentlichungen in den Literaturzeitschriften „Der Literaturbote“, „Zeichen und Wunder“ und „Lautschrift“ sowie in den Anthologien der „Nagelprobe“ (München: Allitera)

Vorträge (Auswahl):

„Scheitern, Kritik, Erneuerung? – Ästhetische Irrationalität als Prüfstein für Ästhetik und Rationalitätstheorie“, X. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Ästhetik, HfG Offenbach (02/2018)

Workshop: „Die Rolle des Realen in animierten Kriegsfilmen“, 3. Segeberger Psychosomatik-Tage, Thema: „Macht und Ohnmacht des Realen“ (09/2016)

„Tanz im Kristall – In the Mood für Love von Deleuze aus gesehen“, Vortragsreihe „Deleuze (wieder)sehen – 1996-2015“, HfG Offenbach (11/2015)

„Von Gewalt gezeichnet – das ästhetische Potential kinematographischer Animation am Beispiel der Kriegsfilme von Ari Folman und Isao Takahata“, IX. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Ästhetik, Universität Hamburg (02/2015)

Workshop:

„Sind Filme Philosophie? – Wir laden ein zum cineastischen Grenzgang“, Autumnschool der B3 Biennale des bewegten Bildes (10/2014, mit Jochen Schuff)

„Vom Krieg gezeichnet – Isao Takahatas Die letzten Glühwürmchen“, Vorlesungsreihe „Gesetz und Gewalt im Kino“, Goethe-Universität (12/2013)

Podiumsdiskussion „Erzählungen von Gesetz und Gewalt in Theater und Film“ mit Christoph Menke, Martin Seel and Dirk Setton („B3 Biennale des bewegten Bildes“, Frankfurt a. M. 10/2013)

„Das psychoanalytische Setting als Herausforderung für eine handlungstheoretische Konzeption von Irrationalität“, Forschungskolloquium „Klinische und extraklinische Forschung in der Psychoanalyse“, Deutsche Gesellschaft für Psychoanalyse, Frankfurt a.M. (09/2013)

„Experiencing violence – Ari Folman’s Waltz with Bashir“, Konferenz „Beyond Film“, Universität Amsterdam (07/2013)

„Poetikvorlesungen – der Autor an den Grenzen seines selbstbewussten Handelns“, Kogress „Literatur und Wahnsinn“, Goethe-Universität (05/2013)