Profilfoto Christoph Barth

Prof. Christoph Barth

Design, Konzeption und Entwurf
Studienberatung
Praktikumsbeauftragter

christoph.barth@fhws.de

Christoph Barth erlernte nach seiner Schulzeit den Beruf des Schriftsetzers in einem Verlagshaus. Anschließend studierte er an der HfG Schwäbisch Gmünd von 1984 bis 1988 Visuelle Kommunikation mit Diplomabschluss.

Von 1988 bis 1992 arbeitete er als Art-Director bei der Werbeagentur Ogilvy & Mather in Frankfurt und entwickelte dort Konzepte für verschiedene Auftraggeber wie die Deutsche Bahn, American Express, Polaroid, Airtours und den WWF.

1992 wechselte Christoph Barth dann zu Leo Burnett, ebenfalls eine internationale Großagentur, wo er als Creative Director ein eigenes Team aufbaute. Er betreute dort die kreative Markenentwicklung auf Kunden wie Condor Airlines, Braun, Zeiss Optik, Peugeot Motocycles, Filmmuseum Frankfurt oder Amnesty International.

Von 1998 bis 2008 Mitgliedschaft beim Art Directors Club Deutschland.

Ab dem Jahr 2001 übernahm Christoph Barth als Chief Creative Officer die kreative Gesamtverantwortung von Leo Burnett Deutschland.
Während seiner Laufbahn konnte er über 100 Preise und Auszeichnungen bei nationalen/internationalen Festivals gewinnen.

Seit 2006 Professor für Design, Konzeption und Entwurf an der Fakultät Gestaltung Würzburg.

 

Sommersemester 2018

Kommunikationsdesign (BA)
Theorie

PIK

Positionen, Ideen, Konzepte
Montag
17:45 - 19:15
Raum Hörsaal wird noch bekannt gegeben
Kommunikationsdesign (BA)
Designprojekt

Nach dem Ende dieser Welt

Aus der Projektreihe Körperhüllen
Mittwoch
14:15 - 17:30
Raum I.1.7

Das Konzeptionelle Gestalten steht im Zentrum meiner Lehre. Im Kern geht es dabei zunächst um den Versuch einer inhaltlichen Themen-Durchdringung und das Zusammendenken unterschiedlichster Aspekte. Parallel dazu verdichten sich Vorstellungen zur Zielgruppe und erste kreative Überlegungen, die konzentriert bis zu einem möglichst relevanten wie überraschenden Ergebnis weiter verfolgt werden.

Elementar ist für mich das „ergebnisoffene Arbeiten“. Am Kursbeginn ist also noch völlig unklar, was am Ende konkret entstehen wird. Erst im Projektverlauf entscheidet sozusagen die Verbindung aus spezifisch erarbeitetem Inhalt und stärkster Umsetzungsidee, wo sich eine Arbeit medial hinbewegt und mit welchen kreativen Werkzeugen sie umgesetzt werden sollte.

Die Themen meiner Kurse kommen von überall her, da ein breites Weltinteresse eine Grundvoraussetzung für Gestalter ist. Neben den bekannten professionellen Feldern sind das oft auch soziale und gesellschaftliche Schwerpunkte, verbunden mit der Frage, ob wir uns als Designer mit eigenständiger Lösungskompetenz nicht auch an ganz anderen, bisher noch nicht definierten Schnittstellen einbringen können?